Das Working Agreement Canvas
Jan Neudecker
Sohrab Salimi
1 Min. Lesezeit
Die Mechanik der Teamarbeit
- Einleitung
- Was macht ein Working Agreement wirksam
- Das Working Agreement Canvas
- Wie man Working Agreements moderiert
- Wie Vereinbarungen haften bleiben
- Wem gehören Working Agreements
- Spezifische Situationen meistern
- Troubleshooting für eure Vereinbarungen
- Zusammenfassung & Ressourcen
- Der One-Pager für Moderatoren
Das Canvas - siehe unten - organisiert Vereinbarungen in vier Kategorien, in denen Teams typischerweise Reibung erleben. Verwende es nach dem Ideensammeln, um sicherzustellen, dass du keine kritischen Bereiche übersehen hast.

- Meetings - Wann wir uns treffen, wie wir sie durchführen, wer teilnimmt, wie wir mit Abwesenheiten umgehen, was ein Meeting produktiv macht.
- Kommunikation - Erwartungen an Antwortzeiten, welcher Kanal für welchen Zweck, Verfügbarkeitssignale, asynchrone vs. synchrone Entscheidungsfindung.
- Konflikte - Wie wir Meinungsverschiedenheiten ansprechen, was wir tun wenn wir keinen Konsens erreichen, Eskalationswege, wie wir Verstöße behandeln.
- Entscheidungen - Wer hat die Befugnis was zu entscheiden, wie wir Entscheidungen dokumentieren, wann das ganze Team vs. Einzelpersonen einbeziehen, und kritisch: Was ist unser Mechanismus zur Entscheidungsfindung wenn wir uns nicht einigen können?
- Arbeitspraktiken - Code-Review-Standards, Übergabeprotokolle, Umgang mit technischen Schulden. (Hinweis: Während die Definition of Done die technische Qualität abdeckt, decken Working Agreements das menschliche Verhalten drumherum ab – z.B. "Wir lassen Code-Reviews nicht über das Wochenende liegen.")
Das Canvas ist nicht verpflichtend, aber nützlich um Lücken zu erkennen. Teams erstellen oft sieben Vereinbarungen über Meetings und keine über Entscheidungsbefugnisse – und wundern sich dann, warum Entscheidungen ständig neu diskutiert werden.