Spezifische Situationen meistern
- Einleitung
- Was macht ein Working Agreement wirksam
- Das Working Agreement Canvas
- Wie man Working Agreements moderiert
- Wie Vereinbarungen haften bleiben
- Wem gehören Working Agreements
- Spezifische Situationen meistern
- Troubleshooting für eure Vereinbarungen
- Zusammenfassung & Ressourcen
- Der One-Pager für Moderatoren
Remote- und verteilte Teams
Nutze digitale Whiteboard-Tools (Miro, Mural).
Anpassung für "Bingo": Im Remote-Setting erzeugt "Bingo!" rufen Audio-Chaos. Nutze stattdessen einen Heat-Map-Ansatz. Der Präsentierende platziert seine Notiz auf dem digitalen Board. Alle anderen ziehen ihre doppelten Notizen auf die Notiz des Präsentierenden. Das erzeugt einen visuellen Stapel des Konsenses statt eines akustischen.
Anpassung für Abstimmungen: Nutze Zoom-Reaktionen oder halte die Hände zur Kamera. Verwende nicht den Chat – du brauchst gleichzeitige Sichtbarkeit.
Zusätzliche Überlegungen für Remote-Teams:
- Vereinbarungen über Kamera-an vs. Kamera-aus Richtlinien
- Kernarbeitszeiten für synchrone Arbeit über Zeitzonen hinweg
- Erwartungen an Antwortzeiten, die asynchrones Arbeiten berücksichtigen
- Wie man "Deep Work"-Zeit signalisiert, in der man nicht unterbrochen werden sollte
Cross-funktionale Teams
Geh nicht davon aus, dass die Normen einer Gruppe dominieren sollten. Wenn Entwickler 24-Stunden-Code-Reviews wollen und Designer Same-Day-Feedback, erstelle rollenspezifische Vereinbarungen. "Entwickler: 24-Stunden-Turnaround. Designer: Same-Day für kleine Iterationen." Das erkennt die Realität an, statt falsche Einheitlichkeit zu erzwingen.